Butterbrot macht Wangen rot

Nur einen Tag nach dem „Brotbacktag“ stand wieder etwas Besonderes auf dem Veranstaltungsplan im Seniorenheim im Naturparkland.
Am Mittwoch 6. Februar 2019 fand das seit Jahren beliebte Ausbuttern statt. Neu daran war diesmal, dass keine der anwesenden Betreuungskräfte vorher je ausgebuttert hatte. Somit waren diese ganz auf die Erfahrungswerte der Bewohner angewiesen. Bereits in der Vorwoche gab es beherzte Diskussionen, welches das beste Butterrezept ist. Die Wahl fiel auf die „sicherste Variante“, bei dieser wird Schlagrahm vorab mit Buttermilch geimpft. Als es dann so weit war und das Ausbuttern beginnen konnte, war die Reihe der Helfer groß. Ein jeder wollte mal mit dem Stampfer stampfen. Das Ergebnis war recht schnell sichtbar. Nach gut zwei Stunden „buttern“ war die stattliche Summe von 3 kg Butter gewonnen. Was sollte nun mit er Butter geschehen? - Da wurde ein großer Topf in den Raum gebracht. Denn vor dem Vergnügen (Essen) stand nochmals Arbeit auf dem Plan. Es mussten noch Kartoffeln geschält werden. Denn zum Abendessen gab es das Brot vom Vortag, Kartoffeln und die selbstgemachte Butter.
„Aber nicht das euch nu einfällt, dass ma morgen unnere Wäsch selber und wie früher waschen müssen“ sagte ein Bewohner mit Blick auf den Veranstaltungsplan.
...Hm, vielleicht lässt sich ja irgendwo ein altes Waschbrett auftreiben…